Geschichtswerkstatt Wietzen

Die Geschichtswerkstatt wurde auf Initiative von Helmut Rode im Januar 2011 eröffnet und steht unter dem Motto der in den 1970er Jahren in Skandinavien gegründeten Geschichtswerkstätten: "Grabe - wo du steht". Die Dorfgeschichte von Wietzen soll sichtbar gemacht werden gemäß der Aussage des Hans von Keler "Geschichte ist nicht nur Geschehenes, sondern Geschichtetes - also der Boden auf dem wir stehen und bauen".

Die Geschichtswerkstatt Wietzen möchte den Strom der Dorfgeschichte erarbeiten, "um unserem Leben, dem Leben unserer Bezugsgruppe, unserer gegenwärtigen "Schicht" - einen Sinn zu geben" (Zit. Rode). Die Geschichtswerkstatt versteht sich als Bestandteil der Heimatstube Wietzen und arbeitet eng mit dem Dorfkulturkreis Wietzen e. V. zusammen.

Der Geschichtswerkstatt angeschlossen ist das Archiv der Gemeinde Wietzen.

 

Damit können interessierte Besucher auf umfangreiche Dokumente zur Gemeindegeschichte oder den Chroniken einzelner Hofstellen bzw. Familien bei ihren eigenen Recherchen zurückgreifen.

 

Neben einer Sammlung von Zeitungsausschnitten wird auch eine umfangreiche Fotosammlung aus der Vergangenheit und der Gegenwart in digitaler Form bereit gehalten.

 

Zudem sind über 50 Wort- und Bildvorträge aus der Veranstaltungsreihe „Wie wör dat fröher“ des Dotfkulturkreises Wietzen vorrätig.

 

Das Team der Geschichtswerkstatt präsentiert zudem wechselnde Ausstellungreihen in Wort und Bild zu der Geschichte Wietzens und der näheren Umgebung.